Geschichte des KEV

 

 

 

 

Der KEV wurde 1936 gegründet, anfangs als sog. "German Canadians", das waren 12 engagierte Eishockeyspieler, die man aus Kanada (Alvador)
verpflichtet hatte!
 
Am 7. November 1936: Spiel gegen den BERLINER SC (mit Gustav Jaenecke  0 : 0
 
Wenige Tage später  2 : 1 Sieg gegen den gleichen Gegner!
 
Gleichzeitig existierte noch eine KEV-Amateurmannschaft, die aus deutschen Spielern bestand.
 
Die "German Canadians" waren zu dieser Zeit zu Hause praktisch unschlagbar!
 
Auch international brauchte man keinen Gegner zu fürchten, und gewann u.a. 1937 gegen den schwedischen Meister Hammerby aus Stockholm mit 3 : 0  und  5 : 0!
Verstärkt mit 2 Canadiern gelang der Amateurmannschaft ein vielumjubeltes 3 : 3  gegen die DÜSSELDORFER EG. 
Ende 1938 Rückkehr der German Canadians nach Kanada, nur Frank Schwinghammer und Jack Ring kehren anschließend nach KREFELD zurück.
Neue KREFELDER MANNSCHAFT unterliegt dem SC RIESSERSEE nur mit  
0 : 1!
Walter Kremershof  ist zu dieser Zeit einer der besten Spieler!
Nach dem Krieg setzt Willi Münstermann 1945 bei der englischen Besatzungsmacht die Renovierung des Eisstadions durch.
Anfang 1946: Erstaunlich spielstarke KEV-Mannschaft schlägt den EV FÜSSEN  mit  7 : 6!
Mannschaft besteht u.a. aus den Spielern:
Wackers (im Tor), Schibukat und Spielertrainer Frank Schwinghammer!
1947 Gründung des 2. Krefelder Eishockeyvereins Preußen Krefeld!
1948
geht Schwinghammer endgültig nach
Kanada zurück.
Die gesamte 1. Mannschaft wird von "Boß" Willi Münstermann in den  Preußen-Dress gesteckt und die komplette KEV-Jugendmannschaft, die 1948 die erste Deutsche Jugendmeisterschaft errungen hatte (mit Ulli Jansen im Tor!), wurde zur KEV-Garnitur!
Diese Entscheidung von Willi Münstermann entpuppte sich später als kluger Schachzug, den es folgte die Hochzeit des Krefelder Eishockeys!
 
1948 übernimmt Walter Kremershof das Training des KEV. Die 2. Jugendmeisterschaft wird geholt!
 
Der PEP-Sturm taucht erstmals auf (Peltzer, Eckstein, Pescher) Der erfahrere Trainer Kurt Schmollinger wird als Spielertrainer verpflichtet. Die junge KEV-Mannschaft erreicht den 6. Platz in der Oberliga. 1951 holt Preußen Krefeld die DEUTSCHE MEISTERSCHAFT und holt dabei 16 : 0 Punkte in der Endrunde!
 
Bei einem Freundschaftsspielt gegen den späteren Weltmeister KANADA (Lethbridge Maple Leafs) gelingt den Preußen nach einem “sensationellen Spiel, das die anwesenden 7000 Zuschauer von den Bänken riss, ein 6 : 6 nach einem 2 : 5-Rückstand! Kurze Zeit später wurde auch noch der amerikanische Weltmeistschaftsteilnehmer (Bates Company) mit 10 : 5 Toren besiegt! Überragender Spieler der Preußen-Meistermannschaft war neben Erich Konecki Lille Lulle Johannsson, außerdem gehörte Walter Kremershof zur Meistermannschaft.
1952 stehen der KEV und der SC RIESSERSEE punktgleich an der Spitze und es fand ein Entscheidungspiel in Mannheim statt. Der KEV gewann mit 6 : 4 und wurde vor 10.000 Zuschauern DEUTSCHER MEISTER!
 
1959: Einführung der Bundesliga 1961: 25-jähriges Jubiläum des KEV 1963: KEV wird zum 5. Mal Westmeister! 16. Juni 1963: Gründung des DEUTSCHEN EISHOCKEYBUNDES in Krefeld! lange angekündigte 2. Eishalle wird fertiggestellt! 1967/1968: Fusionsgedanken mit Preußen Krefeld werden wieder fallengelassen! 1971: Preußen Krefeld ist finanziell am Ende und gibt auf! Integration von nur “wenigen ehemaligen Preußen-Spielern”, Rivaltiät fordert nachträglich ihren Tribut! 1974: Trainer Jiri Pokorny wird verpflichtet und mehrere “starke Spieler”, u. a. : der tschechische Torhüter Jan Marek von Mannheim, Frank Neupert und Harald Kadow von der DEG, Miroslav Slesak aus Bad Nauheim, und von Duisburg kehrte Klaus Krawinkel nach Krefeld zurück! Später werden Günter Kaczmarek aus Mannheim geholt und die beiden Holland-Kanadier “Dick” und Jack Decloe aus Amsterdam! Noch ahnte keiner, dass mit “Dick Decloe” ein echter Goldfisch ins Netz gegangen war, der zwei Jahre lang unangefochten “Torschützenkönig” der Bundesliga war! Kurz vor Saisonbeginn kam mit Verteidiger Franz-Xaver Müller aus Berlin noch ein weiterer Spieler nach Krefeld.
 
Mit Wolfgang Hellwig kam ein weiterer schneller Angriffsspieler vom VfL Bad Nauheim nach Krefeld zurück. Otto Schneitberger, das Düsseldorfer Eishockeyidol wechselte über den Rhein zum KEV. Auf Empfehlung von Dic Decloe kommt ein Jahr später der starke Verteidiger Vic Stanfield aus Toronto nach Krefeld. Als weiterer spektakulärer Transfer kam der ehemalige tschechische Nationalspieler und Spielmacher der DEG Peter Hejma zum KEV.
Mit dieser Mannschaft wird der KEV 1977 DEUTSCHER VIZEMEISTER!
Juli 1978: KEV muss Konkurs beantragen!
1978: Neubeginn als EHC Krefeld in der viertklassigen Regionalliga. Rekordsieg mit 48 : 0! gegen RSC Bielefeld!
es folgten 1 Jahr Oberliga und 11 Jahre 2. Bundesliga.
1991: Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga!
1995: Umbenennung in KREFELD-PINGUINE.
2003: In den Play-Offs erreichen die PINGUINE nur den sechsten Platz! Im Viertelfinale wird die DEG mit 4 : 1 Siegen ausgeschaltet, im Halbfinale die EISBÄREN BERLIN.
Finale gegen KÖLNER HAIE: Nach Siegen in den Spielen 1 und 2 war der Titel bereits zum Greifen nahe! Aber die HAIE gewannen die Spiele 3 und 4! Das entscheidende 5. Spiel in der Köln Arena gewinnen die KREFELD-PINGUINE nach einem 0 : 1 Rückstand mit 3 : 1 und werden DEUTSCHER MEISTER 2003
Saison 2005/2006: Die KREFELD-PINGUINE erreichen überraschend das Viertelfinale der Play-Offs, scheiden aber gegen die EISBÄREN BERLIN mit  1 : 4  Siegen/Niederlagen aus.
Dabei gelingt im ersten Spiel ein überraschender
4 : 2 - Sieg beim zukünftigen Meister EISBÄREN BERLIN!

In der Saison 2006/2007 erreichen die PINGUINE durch den 10. Tabellenplatz nach der Vorrunde zwar die PRE-PLAY-OFFS, verlieren aber das Qualifikationsspiel bei den HAMBURG FREEZERS und das Rückspiel in KREFELD jeweils mit  3 : 5, und erreichen nicht das PLAY-OFF-VIERTELFINALE!
 
In der Saison 2008/2009 erreicht die neuformierte, junge Mannschaft erneut die Play-Offs und scheidet im Viertelfinale nach sieben größtenteils hervorragenden und dramatischen Auseinandersetzungen mit den DEG METRO STARS mit   3 : 4   aus !

In der Saison 2009/2010 erreicht die Mannschaft überraschend nicht einmal die Pre-Play-Offs und belegt nach der Vorrunde nur den 12. Tabellenplatz!

In der Saison 2010/2011 belegt die Mannschaft nach einer überraschend starken Vorrunde  den 4. Platz und scheitert im PLAY-OFF-Halbfinale an den GRIZZLY ADAMS WOLFSBURG durch eine Niederlage erst in der 2. Verlängerung des dritten Spiels der Serie!

Leider enttäuschen die PINGUINE in der Saison 2011/2012 ihre Fans und erreichen nicht einmal die PRE-PLAY-OFFS!

Die PINGUINE können in der Saison 2012/2013 ihre Fans wieder überraschen und erreichen nach der Vorrunde einen nie für möglich gehaltenen 3. Platz. Im PLAY-OFF-HALBFINALE verliert die Mannschaft die Serie gegen die EISBÄREN BERLIN aber leider mit   0 : 3!

In der Saison 2013/2014 erreichen die PINGUINE nach der Vorrunde sogar den 2. Platz, scheitern aber im PLAY-OFF-VIERTELFINALE und verlieren die Serie gegen den späteren Meister ERC INGOLSTADT mit   1 : 4!

Nach einer enttäuschenden Vorrunde in der Saison 2014/2015 erreichen die PINGUINE noch knapp Platz 10, qualifizieren sich aber leider durch eine verlorene  1 : 2 - Serie in den PRE-PLAY-OFFS gegen die GRIZZLY ADAMS WOLFSBURG nicht für das VIERTELFINALE!

Die PINGUINE enttäuschen in der Saison 2015/2016 auf der ganzen Linie, erreichen lediglich den vorletzten Platz und verpassen damit die Teilnahme an den PLAY-OFFS! Allerdings zeigt die Mannschaft eine unglaubliche Moral und legt zum Ende der Vorrunde trotz allem eine sensationelle Siegesserie hin.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
     

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